Die Sicherheit IHRES Unternehmens

Seit vielen Jahren sorgen wir für Datenschutz und Datensicherheit unserer Kunden. Vielfältige und unterschiedliche Anforderungen bedingen ein Spektrum von Lösungen.

Nachfolgend sind einige allgemeingültige Informationen und Hinweise zum Thema Sicherheit aufgelistet:

 

 

Allgemeines


Das einfache Schlagwort "wir haben eine Firewall" oder "unsere Viruswall macht uns sicher" haben sich in der Praxis als gefährlich herausgestellt. Allein ein paar Hochglanzprospekte und der Kauf eines Gerätes, mag es auch noch so gut und erfolgreich in allen Tests sein, bringen kaum eine Verbesserung der Situation. Gerade die so vermeitlich erreichte Security birgt Gefahren in sich, denn die Aufmerksamkeit wendet sich von den teueren Geräten ab, hin zum Tagesgeschäft.

Deshalb verkaufen wir nicht irgendwelche umsatzrelevanten Systeme, sondern statten unsere Kunden mit dem notwendigen Wissen aus, analysieren die individuellen Gegebenheiten und Bedürfnisse und erarbeiten ein Konzept, mit dem ein sicherer Betrieb des Kunden auf absehbare Zeit gewährleistet ist.
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100%ige Sicherheit

Leider ist es so - absolute Sicherheit gibt es nicht und kann es nicht geben. Jeder, der etwas anderes behauptet, lügt!

Aber was kann man tun und - ist es überhaupt sinnvoll, etwas zu tun?

"Viel" und "Ja" sind die Antworten.

Technisch wie organisatorisch offenbart sich ein ganzes Spektrum an Möglichkeiten, um die Sicherheit des eigenen Unternehmens dramatisch zu verbessern. Firewall, Virenschutz, IDS (Intrustion Detection System), Brandschutz, Datensicherung, Zugangskontrolle, Sicherheitsrichtlinien, Personalpolitik u.a. sind geeignete Bausteine für den Aufbau einer den individuellen Anforderungen angepassten Unternehmenssicherheit.

"
Ja", diese Massnahmen sind durchaus sinnvoll, denn die Messlatte für fahrlässige oder vorsätzliche Schädigungen wird damit extrem hoch gelegt. Im optimalen Fall so hoch, dass ein potentieller Angreifer irgendwann die Lust verliert, weil sein Aufwand zu hoch ist und weichere Ziele verfügbar sind.

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Die Haftung des Geschäftsführers


Nach § 43 Abs. 2 GmbHG haftet der Geschäftsführer solidarisch für einen entstandenen Schaden wenn er nicht nachweisen kann, dass er die notwendigen Massnahmen zur Vermeidung dieses Schadens hätte treffen können.

In der Praxis bedeutet dies, der Geschäftsführer muß ein in sich schlüssiges Konzept zur zur Sicherung und zum Schutz von Daten ausgearbeitet und umgesetzt haben.

Besonders interessant ist die Rechtsprechung in diesem Punkt hinsichtlich Mail-Relays (s.u.), denn hier kommen ggf. Schadenersatzforderungen von externer Seite zum Tragen.

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10 Gebote zur sicheren E-Mail


1. Gebot: Gut gebrieft ist halb gewonnen. Verbieten Sie die Ausführung von "exe"-Dateien und anderen ausführbaren Dateiformaten. Jeder Dateianhang muss vor dem Öffnen auf Viren geprüft werden. Unaufgefordert zugesandte Anhänge sind grundsätzlich verdächtig: sie können verseucht sein.

2. Gebot: Blockieren Sie unerwünschte Dateitypen schon am E-Mail-Gateway. Viren verstecken sich vornehmlich in Dateien der Typen VBS, SHS, EXE, COM, SCR, CHM oder BAT. Es ist hochgradig unwahrscheinlich, dass Ihr Unternehmen die Zusendung solcher Dateitypen wirklich braucht. Deshalb sollten solche Anhänge direkt am E-Mail-Gateway aussortiert werden.


3. Gebot: "Killen" Sie alle Dateien mit "doppelten Endungen". Jede Datei hat nur eine Endung. "Annakournikova.jpg.vbs" versucht erfolgreich, den Empfang einer Bilddatei vorzugaukeln. Leider ist es ein Virus! Lassen Sie alle Mails mit "Doppelendungen" bereits am E-Mail-Gateway aussortieren!


4. Gebot: Geben Sie keine Warnungen weiter! Die meisten Virenwarnungen sind nichts als unsinnige Kettenmails. Verbieten Sie, E-Mails weiterzugeben, die genau das vom Empfänger verlangen - inklusive aller Elends- und Hilferufgeschichten. Der Anteil derjenigen, die wahr sind, ist noch nicht einmal in Promille zu messen: Lediglich wird Ihr Netzwerk blockiert, Arbeitszeit verschwendet - und Ihr Unternehmen z.B. bei Kunden diskreditiert!


5. Gebot: Wenn  Sie den Windows Scripting Host nicht unbedingt brauchen, lassen Sie ihn deaktivieren.


6. Gebot: Alle PCs sollen von C: booten. So werden Ihre PCs nicht versehentlich von irgendeiner Diskette gestartet, auf der sich Bootsektorviren befinden können. Das ersetzt aber kein Virenschutzprogramm.


7. Gebot: Erstellen Sie regelmäßig Backups und prüfen Sie, ob diese erfolgreich waren. Ist Ihr System doch einmal infiziert, gibt es einen Weg zurück.


8. Gebot: Abonnieren Sie einen Viren-Newsletter. Ein Administrator oder erfahrener Anwender kann diese Informationen sinnvoll nutzen. Solche Newsletter bieten alle führenden Hersteller von Virenschutz-Software an.


9. Gebot: Achten Sie auf die "Security-Bulletins" von Microsoft. Microsoft ist mehr als jedes andere Software-Unternehmen dem Ehrgeiz der hackenden Gemeinde ausgesetzt - das eigene Risiko sinkt, wenn die PCs auf dem aktuellen Stand der Sicherheit sind.


10. Gebot: Schulen Sie Ihre Mitarbeiter! Erstellen Sie Sicherheits- und Verhaltensrichtlinien, an denen sich Ihre Mitarbeiter orientieren können. Benennen und schulen Sie einen Ansprechpartner für solche Fälle.

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Hoaxes


In der letzten Zeit erfahren die Hoaxes (==schlechte Scherze) immer stärkere Verbreitung. Ein schönes Beispiel ist die Aufforderung, die Datei c:\windows\system\jdbgmgr.exe zu löschen, die einen "Teddybären" als Symbol hat. Angeblich handelt es sich hier um einen besonders gefährlichen Virus, gegen den kein Antivirenprogramm gefeit ist.

Nun, tatsächlich handelt es sich hier nicht um einen Virus, sondern vielmehr um einen Teil des Betriebssystems. Der Empfänger einer solchen Nachricht soll also seinem PC selber Schaden zufügen. Und dass ein angeblich so hartnäckiger Virus durch das Löschen einer einzelnen Datei zu beseitigen ist, sollte doch auch ein wenig nachdenklich machen...

Den meisten Hoaxes gemein ist der Bezug auf eine seriöse Quelle (z.B.: "IBM / AOL / Microsoft hat gesagt, dass es einen neuen Virus gibt, ...) - keines dieser Unternehmen wird jemals etwas derartiges verlautbaren lassen. Hier sind die Newsletter der Antiviren-Hersteller das Informationsmedium der Wahl.

Außerdem wird meist auf einen ungemein hohen Schaden hingewiesen (z.B.: alle Daten werden unwiderbringlich gelöscht) und auch gibt es angeblich keinen Schutz durch Antiviren-Programme (wenn nicht durch die, durch wen denn dann?).

Und natürlich wird dazu aufgerufen, diese E-Mail an alle Personen zu verteilen, die überhaupt bekannt sind. Das verstopft Mailserver wie Leitungen und kostet enorm viel Arbeitszeit.
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Viren

Viren sind nur eine Form der Bedrohung. Leider kommen sie nicht nur über das Internet auf Ihre PCs, sondern auf allen möglichen Kommunikationswegen. Wir haben sogar schon Original-Hersteller-CDs mit Viren gesehen. Eine Viruswall am E-Mail-Gateway ist also durchaus sinnvoll, aber genauso muss jeder einzelne PC geschützt werden.

Ganz wesentlich ist der Einsatz von aktueller Antiviren-Software. Nur aktuelle Programmstände können vor aktuellen Viren schützen.

Damit der Update-Aufwand nicht zu hoch wird, haben wir zentral steuerbare Software in unserem Vertriebsprogramm.
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Mail-Relay


Bei vielen Mailservern ist es möglich, die sog. Relay-Funktion zu nutzen. Ursprünglich war diese als Testmöglichkeit gedacht, jedoch kommt sie durch die häufige kriminelle Nutzung immer stärker in Verruf.

Mit dieser Funktion ist es möglich, eine einzelne E-Mail durch den Server an viele Tausend Empfänger zu verteilen.

Dadurch läßt sich die Spur des Absenders verwischen und natürlich auch Leitungs- bzw. Verbindungskosten sparen. Und da der Inhalt der versendeten E-Mails naturgemäss nicht immer ganz einwandfrei ist, gerät das eigene Unternehmen als tatsächlicher Absender auch noch schnell in Misskredit bei den Empfängern. Die Haftungsfrage (s.o.) ist ein weiterer Diskussionspunkt.
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0190-Dialer

Derzeit sind die 0190-Dialer gross in Mode. Es handelt sich um Programme die Modems oder ISDN-Karten dazu veranlassen, Verbindungen zu dubiosen 0190-Rufnummern aufzubauen. Durch die Verbindungskosten kommen schnell einige hundert Euro aufwärts zusammen. Die Quelle solcher Programme ist durchaus unterschiedlich.

Einzige Hilfe ist die Sperrung von Rufnummernkreisen beim Diensteanbieter (z.B. Telekom). Die Sperre in Telefonanlagen wird oft übergangen indem die Rufnummer von Call-By-Call-Providern vorangestellt wird.

Interessant ist auch die Variante, daß man mittlerweile von solchen Anbietern angerufen (!) werden kann (z.B. auch auf Anrufbeantworter) und dadurch solche Gebühren entstehen. Weiterhin werden derzeit die 0900-Rufnummern eingeführt, die noch nicht einmal eine generelle Begrenzung der Gebühren vorsehen.
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Trojaner

Diese Softwaregattung wird häufig mit Spyware (Spionagesoftware) verwechselt. Tatsächlich ist der eigentliche Trojaner nur so etwas wie ein modernes Trojanisches Pferd. Welche Nutzlast (Payload) er tatsächlich transportiert, ist ein anderes Thema.


Tatsächlich handelt es sich bei der Payload oft um Programme, die Daten des internen Netzwerkes sammeln und einer externen Quelle zugänglich machen oder aber einem externen Angreifer den Zugang zu einem PC / Netzwerk ermöglichen.

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Hacker


Bei dieser Gattung von Computerbenutzern handelt es sich allgemein gesprochen um Personen oder Gruppen, die Zugriff auf fremde Systeme erlangen und dadurch Schaden verursachen wollen. Nicht nur der Diebstahl von Daten, sondern auch der ferngelenkte Angriff auf weitere Systeme (s. Haftung des Geschäftsführers!) oder die Veränderung von Daten sind ein Teil der möglichen Zielsetzungen.

Das Spektrum der Hacker reicht von sog. "Skript Kiddies" (I was here) bis hin zu wirtschaftlich oder politisch motivierten Personen. Letzteren steht in vielen Fällen ein extrem leistungsfähiges Equipment zur Verfügung. Diese Personen oder Gruppen besitzen weiterhin ein sehr umfangreiches Fachwissen.

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Cracker

Diese Personen arbeiten technisch ähnlich wie Hacker, sind jedoch vollkommen anders motiviert. Es geht ihnen ausschließlich um das Aufzeigen von vorhandenen Sicherheitslücken, entweder genereller Art oder in konkreten Installationen.

Cracker verursachen also keinen Schaden, sondern decken Lücken auf. Leider ist die Rechtsprechung hier sehr undifferenziert, so dass im Moment eine Grauzone existiert.

Erhält man von einem Cracker einen Hinweis auf Sicherheitslücken sollte man also eher dankbar sein und von einer Anzeige Abstand nehmen.

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Interne Angriffe


Die überwiegende Anzahl von Angriffen auf Daten erfolgt nicht von außen, sondern von innen! Unzufriedene Mitarbeiter manipulieren Daten, Außendienstmitarbeiter wechseln mit ihrem gesamten Datenbestand zum Mitbewerb u.s.w. führen in letzter Konsequenz zu einer Verminderung der Wettbewerbsfähigkeit.

Durch einige technische Massnahmen und die Auswahl geeigneter Anwendungssoftware kann hier eine Teillösung realisiert werden; entscheidend ist aber vielmehr die Umsetzung einer adäquaten Personalpolitik sowie die Realisierung entsprechender Sicherheitsrichtlinien.

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